Trainingslager Südtirol 2018 – Transfertag

Die Woche am Lago di Caldonazzo war flux vorbei, das Quartett verlies gegen 10:30 Uhr die Unterkunft um die ca. 80km gen Norden nach Lana zu fahren. Dort waren Detlef und Heidrun um diese Uhrzeit bereits angekommen, aufgrund der Stausituation wurde standesgemäß 3:30 Uhr losgefahren aus dem Headquarter Odenwald. Daniel brachte das Paket zur Post (die bis 12:35 Uhr offen hatte). Leider wurde die Annahme erst verweigert, es gäbe nicht abgeklebte Kanten am Karton. Im gegenüberliegenden Schreibwarenladen wurde Tape erworben und dann wirklich alles abgeklebt. Nachdem die Anschrift aufs falsche, dann aufs richtige Formular und dann mit Edding aufs Paket geschrieben wurde, und Expressfrachtgebühr von insgesamt 43€ gezahlt wurde, kam auch der schwarze Wagen an der Ferienwohnung an. Es wurde eingeladen, diverse Leute suchten diverse Dinge die sich beim Umpacken versteckt hatten.


Nach der Stärkung im Café Flora ging es auf eine wirklich fast flache Einrollrunde nach St.Michel (50km 360Hm). Moritz fuhr den kleinen Anstieg auf Attacke und konnte sich P37/2800 auf dem Segment sichern. Pünktlich zum Anpfiff, und nur durch ganz ganz wenige Schönwettertropfen (Mendelpass und Bergfloh sind hier die Stichworte) runtergekühlt, kamen alle fünf Fahrer in der sehr großzügig dimensionierten Ferienwohnung in Lana an.

Trainingslager Südtirol 2018 – Di Bondone al Lago di Garda

Für die sehr früh geplante Abfahrtszeit von 8h15 gab es heute gleich mehrere Gründe. Zum einen kündigte sich für den Nachmittag eine Störung an, die bis morgen Abend durchziehen soll (logisch: morgen ist ja Ruhetag), zum anderen nahmen sich alle vier die auf 17km verteilten 1450 Höhenmeter von Trento auf den Monte Bondone vor (logisch: die liegen voll in der Sonne). Katie ging dann auch pünktlich auf die Strecke; für die anderen drei verzögerte sich die Abfahrt ein wenig, weil Daniel beschlossen hatte, beim Aufpumpen heute aus nahezu jedem Schlauch, der ihm in die Finger kam, aus Versehen den Ventilkopf rauszudrehen cheeky

Nach einem guten Kilometer Einrollen wurde der Hausberg von Calceranica relativ gemächlich hochgekurbelt und die Beine auf dem Etschtalradweg für die Höchstschwierigkeit des Tages präpariert. Sebastian fuhr wie schon an den Vortagen von Anfang an sein eigenes Tempo und erreichte die Passhöhe in 1:22:40. Der Plan der Bergspezialisten war heute eigentlich, dass Daniel den Rhythmus vorgeben sollte, was bei den am Vortrag noch als "sehr gleichmäßig" deklarierten Anfangskilometern aber daran scheiterte, dass die weitergegebene Streckeninformation schlichtweg falsch war. In Candrai setzte sich Moritz ab und dank klarer persönlicher Bestzeit für die zweite Streckenhälfte kam eine sehr ordentliche Zeit von 1:05:58 zustande. Daniel fuhr seinen Stiefel ohne sich zu Verausgaben zu Ende und hielt mit persönlicher Bestzeit auf den Schlusskilometern den Rückstand in Grenzen (1:08:26). Katie hatte mit kleineren Sperenzien ihres Schaltwerks zu kämpfen und hatte für den Großteil des Bondones nur den kleinsten Gang zur Verfügung. Das führte zwangsläufig zu einem sehr dynamischen Rhythmus und einer tollen Zeit von 1:46:09, Kampfansage an den Bergfloh inklusive, dessen Vorjahreszeit sie um 4 Minuten unterbieten konnte!

Der Apfelstrudel auf der Passhöhe kam in einer eher gastronomischen Portion daher. Dazu später mehr. Nach gemeinsamen Passfoto trennten sich die Wege. Katie schwang sich in die spektakulär in die Landschaft gelegte Abfahrt zurück nach Trento. Die anderen drei warfen sich, begleitet im modisch-eleganten "Bondone-Style" in die Highspeedabfahrt auf der Rückseite des Monte Bondone in Richtung Gardasee. Sebastian hatte beim Sprücheklopfen der Vortage vorbildlich aufgepasst und fragte Daniel, der mit leichtem Rückstand unten ankam, ob der Einparkassistent nicht funktioniert habe. Auf einer kürzeren Abfahrt mischte sich dann noch ein brutal starker Mountainbiker in die Führungsarbeit ein, danach wurde die Luft leicht feucht, und im Angesicht eines drohenden Gewitters der eingeplante zweite Stop in Riva wegrationalisiert.

Das sollte sich rächen, denn bei Rückenwind auf dem Etschtal Radweg Richtung Rovereto ließ vor allem Sebastian die letzten Körner und um den Dreierverband nicht zu sprengen wurden die restlichen flachen Kilometer  im Schongang zurückgelegt. Ab dann wartete nur noch die berüchtigte Mauer von Matarello auf die Fahrer. Die Bergpunkte oben gingen klar an den Teamchef. Eckdaten der Tour: 138km / 2700Hm / 27er(!) Schnitt,

Katie musste auf ihrer gut geplanten Rückfahrt über Trento auch Reißaus vor einer Regenfront nehmen. Das erfolgreiche Unterfangen wurde durch einen 19,1er Schnitt auf 85km mit über 2000Hm belohnt.

Nachdem alle Fahrer einigermaßen regeneriert hatten, wurde noch eine Vorjahreschmach ausgemerzt: Katie, Sebastian und Moritz triumphierten über die epische Fischplatte (und die zugehörigen Fritten) im Al Pescatore.

Trainingslager Mallorca 2018 – último día

Der letzte Tag des Trainingslager Mallorca wurde in 4 Gruppen unterteilt. Als Stefans Umwerfer auch in der Radwerkstatt nicht repariert werden konnte, fiel für ihn Radfahren aus. Da der Plan schon vorher bestand, zusammen mit Philippe am Pool zu chillen war die Betrübtheit überschaubar. Daniels Erkältung und Steffens Beine führten zu dem Entschluss eine echte Ausrollrunde zu fahren (88km flach), mehr oder minder auf direktem Weg nach Porreres. Es wurde die Bluetoothbox aktiviert und bei Unterlenkerverbot die Beine ausgefahren. Sebastian hatte keine stichhaltigen Argumente gegen die komplette Runde aufzuweisen, daher fuhr das Duo die 138km Runde in schnellem Tempo (31er Schnitt). Dabei durfte natürlich ein Berg nicht fehlen, es wurde der Puig de Randa mit der streckentechnisch spannenden Ultraserpentinenvariante (16 Kurven auf 1,6km) bezwungen. Moritz gab, angefeuert von einem Bergzeitfahren einer anderen Radgruppe, nochmal Vollgas und konnte alle bis auf einen der Gruppe hinter sich lassen. Pünktlich kurz nach viertel nach eins trafen sich die vier Fahrer am Restaurant in Porreres. Dort wurde man leider nicht bedient, da wohl eine der Köche nicht anwesend war und alle Tische im Innenraum belegt waren. Dank Tripadvisor fanden die vier aber schnell eine Alternative die ebenfalls überzeugte. Zwei vollwertige Gänge, Getränke und Espresso für 48€ – authentisch mallorquinische Küche waren ein gute Stärkung für die Rückfahrt. Dank ein paar mehr Kilometern hatten Sebastian und Moritz nicht nur guten Wind, konnten aber dennoch den Schnitt mit den letzten Körnern aufpolieren. Steffen und Daniel hatten zumeist Rückenwind und konnten sogar zwischenzeitlich die musikalische Führungsarbeit einer anderen Radgruppe übernehmen. Moritz hatte noch eine Beinahecrash mit einen zurückrollenden Transporter am Kreisel, der erst nach energischem Klopfen an die Heckscheibe bemerkte, dass man ja vorwärts weiterfahren sollte. Update: die 2 Stunden Schlaf waren wohl nicht ganz ausreichend, natürlich ist der Bergfloh auch Radgefahren, gemütliche 60km im 25er Schnitt – ganz klassisch ohne Pause :).

Nach mehr oder weniger euphorischem Radputzen, Koffer tapen (ohne Schlüssel gehen die Schlösser auch nicht wirklich zu wurde gelernt) ging es ein letztes Mal in die Sauna. Um 20 Uhr trafen sich die Radfahrer mit dem Erfinder des Carbone Bike Trinkflaschenhalters (9g), der anbot dass jeder seinen eigenen Flaschenhalter fertigen konnte. Inklusive üben mit Wickelplan, feilen, trockenen im Ofen, Abkühlen bei Bier im Kühlschrank dauerte die sehr spannende Geschichte fast 6 Stunden – vielen Dank nochmal an Peter der diesen Workshop anbot, es war eine Riesengaudi.

Ein Riesendank im Namen aller Beteiligten gilt dem Bergfloh und seiner Frau (die übrigens mit 237 km eine Radrekordwoche hinlegte), die fast die gesamten Getränkekosten des Sextetts trugen und auch bei allerlei Organisatorischen Tasks eine große Hilfe waren. Das größte Trainingslager des DGD Racing Teams ist somit leider viel zu schnell vorbei.

Trainingslager Mallorca 2018 – El Classico

Juevas, dia del classico costa, oder wie auch immer man auf spanisch sagt, dass Donnerstag ein sehr schöner Tag wird. Nach dem gestrigen Ruhetag positionierten sich die Fahrer des DGD Racing Teams pünktlich um 8:40 vor dem Hotel und warteten auf den Bustransfer nach Port d'Andratx, um von dort aus entlang der gebirgigen Nordküste Mallorcas zurück zu fahren. Küstenklassiker eben. Am Startpunkt angekommen, fackelte der Bergfloh wie immer nicht lange und startete sofort durch, während die übrigen Fahrer noch die genaue Rennformation besprachen und letzte Gewichtsersparnisse auf dem Dixi-Klo vornahmen. 

Um einigermaßen gleichzeitig zum Mittagessen in Soller nach knapp der Hälfte der Strecke anzukommen, bauten Daniel, Moritz, Sebastian und Steffen einen kurzen und landschaftlich reizvollen Abstecher an den Hafen von Valldemossa ein: Auf einer kleinen, steilen und kurvenreichen Straße rollt man erst von knapp 400m ü.n.N. bis direkt ans Wasser und darf dann bei der Rückfahrt den rapiden Höhengewinn gegenüber dem Meeresspiegel bestaunen. Sogar Sebastian schien das Spaß zu machen, obwohl der Anstieg explizit nicht als Rollerberg deklariert worden war.

Bis zum Mittagessen in Soller waren die Straßen ziemlich frei und auch der Wind meinte es gut mit allen Fahrer, sodass das Quartett nur eine knappe Viertelstunde nachdem Bergfloh, der im Rekordtempo über die Strecke flog, am Marktplatz eintraf. Allerdings hatten alle die Rechnung ohne Phillippe und Stefan gemacht, die bis dahin einen 23er Schnitt (gegenüber gerade mal 25 für die Gruppe Teamchef) auf dem Tacho hatten und dementsprechend alle Zeit der Welt hatten, um sich in Soller auszuruhen und einem einigermaßen spektakulären Unfall zwischen der historischen Straßenbahn und einer Gruppe geparkter Rennräder beiwohnen zu können. (Juhu, diesen Ausdruck wollte ich schon immer mal einbauen ;-)). 

Gut gestärkt vom Mittagessen in der Bar Nadal, ging es dann im Jagdstart auf den Weg zur Höchstschwierigkeit des Tages, dem Anstieg zum Puig Major. Zunächst startete der Bergfloh, der mit 50:52 seine zweitbeste Zeit einfahren konnte. Stefan und Phillippe konnten trotz des Gefluches von Stefan (oder gerade deswegen) und dem gerade noch verworfenen Plan, ohne Puig ins Hotel zu fahren, exakt 6 Minuten schneller fahren (44:52). Da sie keine ernsthafte Pause einlegten, wurde es mit dem Zusammenschluss der beiden Gruppen oben ganz knapp nichts, obwohl Moritz mit neuer teaminterner Bestzeit (31:44) alles gab. Daniel, Sebastian und Steffen ließen es gemütlicher angehen (obwohl dem Autor des Artikels von einer kurzen Testattacke des Herrn Krotz berichtet wurde, die aber von den eigenen Teammitgliedern neutralisiert wurde) und kamen in 38:20 oben an — ständiger Begleiter der drei war ein alter Haudegen, der sein 50er Kettenblatt mit Gewalt den Berg hinaufwuchtete.

Für den Bergfloh und die Vierergruppe verlief die Abfahrt bis an die Küstenstraße bei Alcudia dann verhältnismäßig locker. Es wurde kurz an Daniels Bremse nachgestellt und im Flachen wurde das teamchef'sche Angebot, auch mal eine Ablöse im Wind zu fahren, von Sebastian und Moritz abgelehnt. Eckdaten der Tour: 145km, 2900Hm, 26,5er Schnitt beziehungsweise neue Streckenbestzeit von 6:25 auf 133km (20,7er Schnitt) vom Bergfloh. Für Stefan und Phillippe verlief die Rückfahrt deutlich aufregender, da am Puig Major unglücklicherweise Stefans Umwerfer versagte und ab dem Gipfel nur noch das dicke Blatt zur Verfügung stand. Die beiden entschieden sich für die Abfahrt von der Tankstelle, da Stefans High-End Gerät (eines "unserer Geräte") keinen Akku mehr hatte, und die notgedrungene Navigation ins Hotel mit google maps hielt dann alles bereit: Giftige Rampe, die mit nur dem dicken Blatt besonders viel Spaß machen, ein kurzer Ausflug auf die Autobahn, und eine riesige Liste von Kraftausdrücken 😀 

Auch für Heidrun hieß es heute "Königsetappe": Am Morgen im Bus herrschte noch Uneinigkeit, ob sie die komplette Stichstraße zum Leuchtturm am Cap Formentor schaffen würde, doch da hatte man ihre Power auf dem Rad wohl unterschätzt. Sie schaffte die 65km mit einem 14,5er Schnitt!

 

 

Trainingslager Mallorca 2018 – Sa Calobra

Bei grauem Himmel und starkem Gegenwind starteten um 9:30 die halbe Speerspitze und um angepeilten 10:00 (tasächlichen 10:10) das sechsköpfige Peloton. Bei einigen Fahrern hatte die pessimistische Wetterprognose aus dem Aufzug im Hotel — sogar ein Regentröpfchen war zu sehen –zu einer sehr defensive Kleidungswahl gefÚhrt. Der DGD Wetterdienst hatte hingegen ab dem späten Vormittag Sonne prognostiziert.

Pünktlich zum Warm-Up-Berg, dem Coll de sa Batalla, riss der Himmel auf. Daniel und Moritz beschlossen gedämpft zu fahren, was Phillippe auf den ersten Metern zu einer Überraschungsattacke verleitete. Nachdem die erste Rennhektik vorüber war, fuhr man dann in zwei Dreiergruppen vernünftig bis zum Gipfel. Der Kampfesgeist von Sebastian, unbedingt die Spitzengruppe zu halten, wurde von Moritz mit dem Spruch "Dein Schnaufen ist fast beruhigender als das Rauschen des Meeres" belohnt.  Auf der welligen Küstenstraße konnte Stefan dann schon mal die Beine für die Sa Calobra Abfahrt warmfahren konnte. Dort ging er — wie nicht anders zu ewarten — von Anfang an auf Attacke und konnte bei fast freier Straße mit zwei weiteren Teamfahrern am Hinterrad Platz 526/53317 auf Strava einfahren 🙂 

Am Restaurant in Cala Tuent wartete natürlich schon der Bergfloh, der mit seiner Performance nicht ganz zufrieden war — eine krasse Fehleinschätzung aber zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nichts von seiner PB am ersten Berg und dem Rückstand im Sekundenbereich auf seinen jüngeren Sohn an ebendiesem. Das Essen war wie im Vorjahr lecker und die große Überraschung war sicherlich, dass nicht der Bergfloh sondern Steffen und Phillippe auf die Wunderwaffe Thunfisch setzten. Danach gingen die Scharmützel so richig los, denn Sebastian hatte sich als großes Ziel gesetzt, den langen Anstieg auf Platz 3 zu erklimmen und versuchte dementsprechend seinen Hauptkonkurrent Steffen mit ersten Psychotricks zu demoarlisieren. Der erste Teil des zweigeteilten Anstiegs (es gibt eine Zwischenabfahrt um auf die eigentliche Sa Calobra Straße zu kommen) verlief dann überraschend unspektakulär: Moritz setzte sich mit einem gleichmäßigen Rhythmus, den er bis zum Ende durchkurbeln sollte, direkt ab und holte oben erstmals seit langem auch noch den früher gestarteten Bergfloh ein (dieser wurde aber von einem Bus blockiert und fuhr trotzdem erneut PB). Sebastian folgte mit 25 Sekunden Rückstand und einer knappen Minute Vorsprung auf den Rest, der noch mit Verdauen beschäftigt war. Danach ging Steffen aber in die Offensive und zwang damit Daniel auf "all in" zu gehen. Vom Rennfieber gepackt setzte sich der Teamchef ab und fuhr kurze Zeit später auch an Sebastian vorbei und einem souveränen zweiten Platz entgegen. Der beim Mittagessen angezettelte Kampf wurde dann im Fotofinish entschieden, als der überragend fahrende Steffen mit einem Sprint aus dem Nichts nochmal herankam. Stefan und Phillippe kamen kurz darauf gemeinsam oben an:

Die Rückfahrt ins Quartier verlief denn sehr abwechslungsreich, was vor allem an Stefan lag, der erst komplett am Ende war, dann aufgeputscht vom Twixeis an der Tankstelle mit seiner Führungsarbeit die Gruppe zu sprengen drohte, und schließlich einen Platten hatte. (Der Reifen, nicht der Fahrer). Daten der Tour: 120km, 2200Hm, 26er Schnitt. Heidrun fuhr heute auch ihren ersten  richten Berg und hatte sich gleich die anno 2014 mal als Ruhetagsrampe (weit über 10%)  Richtung Victoria ausgesucht und bezwungen. Respekt!

Die "Trottel des Tages" Wertung verlief erschreckend unspektakulär. Erst nach dem CL-Spiel, konnte Daniel sich den Titel sichern, als er sich einen abgrinsend die Getränke auf Bergflohs Kreditkarte schreiben wollte, aber stattdessen sein eigenes Zimmer angab 😀