Projekt: Stevens Comet Custom – Disc meets Campa – Jungfernfahrt

Da die Wetterprognose für das Wochenende mau aussah wurde die Jungfernfahrt kurzerhand vorverlegt. Um im Falle eines Falles nicht soweit laufen zu müssen ging es nur den Frankenstein. An Zwischenfällen gab es überraschend wenig, der Sattel rutschte runter (noch keine Montagepaste verwendet), sonst machte die Kette noch etwas Geräusche (am Verschlussstück) und die Schaltung ist noch ungewohnt. Die Fahrposition passt perfekt, der Vortrieb ist super gut – man merkt den steiferen Rahmen auf jeden Fall. Auf der Abfahrt konnte die Bremse eingebremst werden – dank Bremshebelverstellung wurde auch die Position noch optimiert. Gefühlt ist auch die Aerodynamik besser, jedenfalls „rollt“ es gut. Lediglich die Dichtigkeit des Hinterreifen muss weiter beobachtet werden, bei der Tour gab es zumindest keinen Platten. Ein gutes Omen: direkt bei der Ankunft daheim kam der (nicht angekündigte) Regen 🙂

De la Ski – DGD All Stars

Im Februar 2019 wurde das Hochzeitsgeschenk der Eheleute eingelöst, eine Woche Skiurlaub in Frankreich. Die Unterkunft, das Hotel Ecureuils in Grand Bornand wurde nach den Kriterien Sauna, Halbpension und guter Lage recht schnell ausgewählt und es überzeugte auf ganzer Linie. Die Teilnehmer final zu finden dauerte aufgrund diverser Umplanung bis Anfang Februar, wo Florian K. den freien Platz einnahm. Zusätzlich zum Team von 2014 war natürlich Katie dabei, dazu konnte Sven seine Dienstreise in La Clusaz verlängern und das jünste Teammitglied Sebastian war auch am Start. Es wurde von allen in unterschiedlichen Aufteilungen Langlauf und Abfahrt betrieben, bei fast ausschließlich Sonne hatten alle viel Spaß. Sebastian, Stefan und Florian machten erfolgreiche Langlaufpremieren und dank Skilehrer Steffen konnten auch alle ihre Abfahrtstechnik verbessern – Alberto Tomba sei hier erwähnt.

Lange geplant war auch der finale Einsatz der Garmin Geräte, die von Sebastian, Katie, Moritz und Daniel durch Wahoo Bolt ersetzt wurden, dieser wurde natürlich auf Video festgehalten:
Garmin Fehlerbehebung

Projekt: Stevens Comet Custom – Disc meets Campa – fast fertig

Wie bei fast allen Projekten zieht es sich zum Ende. Nach einem farblich missglückten Versuch mit zweifarbigem Lenkerband musste schwarzes, dünneres nachgeordert werden. Die eigentlich sichere Komponente, der Vorbau (Syntace Liteforce) wurde überraschenderweise durch eine günstige Variante ersetzt, da diese laut Hersteller leichter sein sollte (106g vs. 89g), einen Procraft ST2 in 100mm. Ein Teil des Preisvorteils sind die fehlenden Titanschrauben (M4 vs. M5 was einen Teil des Gewichtes erklärt), diese wurden aber nachgeordert um auf das Herstellergewicht zu kommen. Die Bremsscheiben ließen sich mit dem vorhandenen Hollowtech Schraubenschlüssel problemlos montieren. Das Justagewerkzeug zur Bremseinstellung hat jedoch keine besondere Wirkung erzieht, dafür ist das Material einfach zu dünn. Jetzt steht nur noch der Termin bei der Fahrradbiometrie an, dann kann die Gabel final gekürzt werden. Die Feineinstellung von Schaltung und Bremse wird mangels Geduld auch Citybike überlassen.

Projekt: Stevens Comet Custom – Disc meets Campa – es werde ein Rennrad

Der erste Werkstattauffenthalt bei Citybike um die Bremsleitungen und die Gabel (erstmal noch nicht final) zu kürzen, ist Geschichte. Nun hieß es, das sehr gut erklärte Video von Campagnolo mit Anleitung zum Bremse befüllen umzusetzen. Bis auf kleinere Leckagen beim Abschrauben der Spritzen lief das ganze hervorragend. Man kann die unteren Entlüftungsmuttern lockern, nachdem man die Spritzen befestigt hat, das trägt ernorm zur Sauberkeit bei. Erstaunlich ist, wie wenig der 3/4 gefüllten Spritze eigentlich im System verbleibt, am Ende schüttet man ca. 1/2 Spritze wieder in den Behälter. Ebenfalls praktisch: damit der Füllstand genau korrekt ist, gibt es ein kleines Metallstück (kostet extra), welches man anstelle womöglich unterschiedlich verschlissener Beläge einbauen kann. Als nächstes wurde das Ritzel montiert (easy) und der Freilauf von 18 Zähnen auf 54 Zähne geupgradet. Der recht ernüchternde Sound wurde damit spürbar besser.

Dann wurde die Kette montiert (erfordert auch Spezialwerkzeug) und anhand der schön bebilderten Anleitungen für den Umwerfer und das Schaltwerk ein erstmal einigermaßen passables Ergebnis erzielt. Um die Bremsscheiben zu montieren, fehlt noch ein Centerlock Verschlussring, der Light-Wolf schickt das noch zu. Dann kommt noch Lenkerband, Flaschenhalter und ein anderer Vorbau (nach detaillierten Messungen der Geometrie) und das Projekt nähert sich dem Ende

Projekt: Stevens Comet Custom – Disc meets Campa – Beasts sind da

Wie vom light-wolf versprochen kamen die Laufräder noch vor Weihnachten. Die Montage der Tubeless Reifen (Schwalbe Pro One) gestaltete sich wie erwartet sehr schwierig. Man braucht Geduld, Kraft, etwas Seifenwasser und Reifenhebern mit denen man nichts zerstört. Am besten ist eine zweite Person, mit dem Bergfloh (motiviert mit einem hopfenhaltigen Kaltgetränk) waren dann die Reifen drauf. Da die erste Ausfahrt noch etwas entfernt ist, wurde auf Dichtmilch verzichtet. Im Internet liest man zu Tubeless oft, dass man einen Kompressor oder ähnliches benötigt, damit der Reifen „peng“ macht und richtig sitzt. Mit einer konventionellen Standpumpe war dies aber kein Problem, bei knapp 6 bar machte es das besagte Geräusch. Der vordere Reifen war auch sofort dicht. Hinten kommt aktuell zwischen Felge und Ventil etwas Luft, aber die 6bar hielten kurzzeitig. Das Rändelrädchen des Ventils wurde zuerst als potentielle Ursache festgezogen – dies wird aber ausdrücklich nicht empfohlen, da in die Felge selbst ja keine Luft kommen darf und die Dichtigkeit am Übergang Felgenband zu Ventil hergestellt werden muss. Der nächste Versuch wird dann mit Milch durchgeführt.